Projekt

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Das wissenschaftliche Netzwerk Philosophie in der islamischen Welt der Moderne / Philosophy in the modern Middle East hat zum Ziel, ein noch junges Forschungsfeld in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft sowie international weiterzuentwickeln. In den drei Jahren der Förderung durch die DFG (2021-2024) sollen transdisziplinäre Perspektiven ausgelotet werden [mehr …]

Mitglieder

Roman Seidel Kata Moser Sarhan Dhouib Urs Gösken Christoph Herzog Enur Imeri Carool Kersten Mansooreh Khalilizand Anke von Kügelgen Reza Pourjavady Nils Rieken Lorella Ventura Harald Viersen Sevinç Yasargil [mehr …]

Aus dem Netzwerk

Denkanstöße

Veröffentlichungen der Netzwerk-Mitglieder

New Publication by Mansooreh Khalilizand and Kata Moser

The network members Mansooreh Khalilizand and Kata Moser published each a paper in the anthology “Women’s Contemporary Readings of Medieval (and Modern) Arabic Philosophy” edited by Saloua Chatti. The paper by Mansooreh Khalilizand focuses on the debate on primacy of existence (aṣālat al-wujūd) versus the primacy of essence (aṣālat al-māhiyya). Khalilizand aims at problematizing and questioning what has been taken as a matter of course in the research, i.e. the implication of the debate on the primacy of existence versus the primacy of essence, formulated as a strict dichotomy in a particular stage of Islamic philosophy.
Kata Moser examines in her study the contemporary Arabic discourse on the legitimacy and nature of metaphysics. In particular the study presents and discusses the notions of Zaki Naguib Mahmoud, Youssef Karam, and Yumna Tarief El-Kholy on Metaphysics.

Veranstaltungen

Ibn Rushd Lecture – Den Autoritarismus dekonstruieren? Deutsch-arabische Perspektiven

Sarhan Dhouib stellt im Rahmen der Ibn Rushd Lectures die drei Bände der Reihe “Unrechtserfahrungen in transkultureller Perspektive” vor und diskutiert dabei u.a. welche kritische Funktion der Philosophie im Allgemeinen und insbesondere in autoritär regierten Staaten zukommt und wie unter autoritären Umständen Kritik formuliert und ausgedrückt werden kann. (Veranstaltung auf Arabisch und Deutsch)

Vorgestellt

Eine figurative feministische Revolution in Iran

Durch ihre mutigen Protestaktionen produzieren insbesondere Frauen und Mädchen Bilder, die die Proteste in Iran immer weiter beleben. In welchem Zusammenhang steht diese Revolution der Bilder mit der Befreiung der Körper und dem Charakter der Revolte, die bereits jetzt als feministische Revolution bezeichnet wird? Die Autorin eines zunächst auf harasswatch.com veröffentlichten Beitrages, nähert sich – ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung in den ersten Tagen der Proteste –  dieser Frage in einer phänomenologischen Reflexion, die wir hier erstmals in deutscher Übersetzung publizieren.